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Vienna City Marathon

Im Veranstaltungskalender dick umrahmt ist für Tausende WienerInnen und SportlerInnen der 22. April 2018.

Es warten auf jede(n) TeilnehmerIn ungeahnte Herausforderungen. Ein Schweinehund kann seine hässlichste Fratze zeigen und jede Durchhalteparole verstummen lassen. 42,195 km sind weit, sehr weit, wenn Wadenkrämpfe Schmerzrezeptoren im Muskel stimulieren oder bei Kilometer 28 der Mann mit dem Hammer zuschlägt und  ein Weiterlaufen verhindern möchte. Laufen kann so schön sein, wenn das Wiener Publikum  anfeuert und ins Ziel trägt. Manche werden es dennoch nicht schaffen, die Enttäuschung wird die Müdigkeit überwiegen.

Wichtiger als die Marathondistanz zu schaffen, ist es aber, gesund zu bleiben. Hören Sie auf Ihren Körper, trinken Sie isotonische Getränke, machen Sie gehpausen und denken Sie immer daran: Irgendwann schaffe ich es!

Die Wien Marathon-Streckenrekorde halten Getu Feleke aus Äthiopien in 2:05:41 Stunden und die Italienerin Maura Viceconte in 2:23:47 Stunden. Die Veranstaltung bietet an zwei Tagen Laufevents für die ganze Familie. Am Sonntag finden neben dem Marathon über die klassische Distanz von 42,195 Kilometer zeitgleich ein Halbmarathon und ein Staffelmarathon für 4er-Teams statt. Am Tag davor gehen ein 10-km-Lauf mit Start beim Riesenrad sowie Kinder- und Jugendläufe in Szene.

Dennis Kimetto soll den aktuellen Streckenrekord pulverisieren. Er hält mit 2:02:57 Std. den Weltrekord, den er beim Berlin-Marathon 2014 aufgestellt hat. Der 1,71 m große Kenianer feierte seinen ersten Marathon-Sieg in Tokio 2013 in einer Zeit von 2:06:50 Stunden. Beim Chicago-Marathon im Herbst 2013 verbesserte er seine Bestzeit auf 2:03:45 Stunden und blieb damit nur 22 Sekunden über dem damaligen Weltrekord von Geoffrey Mutai. Er ist der erste Mensch der einen Marathon unter 2:03:00 Stunden gelaufen ist.

Der österreichische Rekord von Gerhard Hartmann aus dem Jahr 1986 (2:12:22 Stunden) ist heuer nicht in Gefahr, da Valentin Pfeil verletzungsbedingt nicht startet.