wien-judenplatz
judenplatz-wien

Judenplatz

Seit dem Ende des 13. Jh. bis 1420 Zentrum jüdischen Lebens, kam es im Jahre 1421 zur grausamsten Judenverfolgung des Mittelalters und zur neid- und hasserfüllten Vertreibung und Ermordung von 800 Juden. Christen war der Geldverleih gegen Zinsen nicht gestattet, weshalb Juden eine Monopolstellung zufiel. Dies führte zu hohen Zinssätzen und schürte den Neid der Wiener. Die Synagoge wurde abgerissen und das Baumaterial teilweise für den Bau der alten Universität verwendet.

judenplatz-wien

Judenplatz

Auf dem Platz befindet sich seit 25.10.2000 das Shoa-Mahnmal der englischen Architektin Rahel Whiteread, welches an die Ermordung von 65.000 österreichischen Juden erinnert. Vor dem Verwaltungs- und Verfassungsgerichtshof steht Gotthold Ephraim Lessing (Die Juden, Nathan der Weise, Minna von Barnhelm), dem Siegfried Charoux 1968 ein beeindruckendes Denkmal gesetzt hat.

  • Shoa-Mahnmal
  • Errichtung: 2000
  • Baumeisterin: Rahel Whiteread

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen