Augustinerkirche

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WIEN

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Zwischen Albertina und Hofburg liegt die von Herzog Friedrich der Schöne im Jahr 1327 gestiftete und zwischen 1330 und 1339 erbaute Augustinerkirche. 1634 wurde die Kirche von Friedrich II. zur Hofpfarrkirche erhoben und barockisiert.150 Jahre später wurden die Innenräume durch Johannes Ferdinand Hetzendorf v. Hohenberg regotisiert. Es ist das erste Werk in Wien, das dem Historismus zugeordnet werden kann.

Am 12.2.1736 heirateten Erzherzogin Maria Theresia und Franz Stephan von Lothringen. Ihr Onkel Joseph I. ehelichte bereits am 24.2.1699 Prinzessin Amalia Wilhelmine v. Braunschweig-Lüneburg.

Maria Theresias jüngste Tochter Maria Antonia (Marie-Antoinette) traute 14-jährig den Thronfolger Dauphin Ludwig August (später Ludwig XVI.) am 19.4.1770. Die Trauung erfolgte in Abwesenheit des Gemahls per procurationem. Maria Antonias Bruder Erzherzog Ferdinand vertrat den Bräutigam.

Die Hochzeitsglocken wurden auch für Napoleon I. und Erzherzogin Marie I. Louise am 11.3.1810 geläutet. Napoleon nahm an seiner Vermählung auch nicht teil, sondern ließ sich von Erzherzog Karl vertreten.

Am 24.4.1854 gaben sich die erst 16-jährige Sisi und Kaiser Franz Joseph in der Augustinerkirche das Ja-Wort.

Der Kunstmäzen Albert von Sachsen beauftragte Antonio Canova mit der Schaffung des Grabmals (1800-1805) für seine geliebte Frau Marie Christine, die Lieblingstochter Maria Theresias.

In der Loretokapelle ruhen die Herzen von 54 Habsburgern in Silberurnen, während man ihre Eingeweide unter dem Stephansdom und ihre Leichname in der Kaisergruft bestattet hat.


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