Wien Sehenswürdigkeiten

Wien Sehenswürdigkeiten A-H

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WIEN SEHENSWÜRDIGKEITEN A-H

Hier finden Sie beliebte Wien Sehenswürdigkeiten in alphabetischer Reihung. Kirchen, Palais, Museen, Plätze, Gaststätten, Kaffeehäuser, Denkmäler, Brunnenanlagen, Parks und Straßen machen Wien zu der Stadt die wir lieben. Viele Wien Sehenswürdigkeiten können Sie kostenlos entdecken. Die Innere Stadt lässt architektonisch, historisch und kulturell, keine Wünsche offen. Der Eintritt in Bundesmuseen ist für Kinder und Jugendliche frei.



Wien Sehenswürdigkeiten

Am Hof

Kirche am Hof

Am Hof

Heinrich II. Jasomirgott residierte 1155 auf dem größten Platz der Stadt, weshalb er auch seinen Namen erhielt. Erst Ottokar II. von Böhmen verlegte seine Residenz in den Schweizerhof der Hofburg.

In der Mitte des Platzes befindet sich die von Balthasar Herold gestaltete Mariensäule (Auftrag 1664, Aufstellung 1667). Die Stiftung geht auf Ferdinand III. anlässlich des Dreißigjährigen Krieges (Böhmen und Schweden belagern Wien) zurück. Sie symbolisiert die siegreiche Abwehr gegen Krieg (Löwe), Pest (Basilisk), Hunger (Drache) und Ketzerei (Schlange).

Das Märkleinsche Haus (Am Hof 7) wurde 1727-1730 von Leopold Giessl nach Plänen von Lukas von Hildebrandt erbaut. Heute beherbergt es das Wiener Feuerwehrmuseum.

Das Bürgerliche Zeughaus (Am Hof 9-10) wurde im 16 Jhdt. errichtet, um 1676 erweitert und 1731/1732 durch Anton Ospel erneuert. Auf dem Giebel tragen Beharrlichkeit und Stärke eine Weltkugel. Seit 1883 beherbergt es die Feuerwehrzentrale. Heute kann man von hier die römischen Ausgrabungen erreichen.

Sehenswert ist auch die Jesuitenkirche "Zu den neun Chören der Engel", wo Kaiser Franz II. 1806 als römischer Kaiser abdankte und damit das Ende des heiligen römischen Reiches Deutscher Nationen besiegelte (nicht belegt). Das Hochaltarbild (1798) von Johann Georg Däringer ist das größte in Wien. Heute werden in der Kirche Am Hof Messen der katholischen, kroatischen Glaubensgemeinschaft gefeiert.

Ankeruhr

Ankeruhr
Die Ankeruhr ist eine beliebte Sehenswürdigkeit von Wien. Nahe dem Stephansdom, am Hohen Markt, zeigt das Jugendstiljuwel von Franz Matsch aus dem Jahre 1914 stündlich eine historische Persönlichkeit.Es beginnt der Schaulauf um 1 Uhr mit Marc Aurel. Danach folgen Karl der Große und Herzog Leopold VI., um 4 Uhr dreht Walther von der Vogelweide seine Runde, weiters König Rudolf von Habsburg und Gattin Anna von Hohenberg, Dombaumeister Hans Puchsbaum, Kaiser Maximilian I. und der Bürgermeister von Wien, während der zweiten Türkenbelagerung, Johann Andreas von Liebenberg.

Um 9 Uhr gibt sich Graf Starhemberg ein Stelldichein, gefolgt von Prinz Eugen und Maria Theresia mit ihrem Gemahl Franz Stephan von Lothringen. Die Parade mit allen historischen Figuren erfolgt Mittags. Dann ist auch Joseph Haydn zu bestaunen.
Vermählungsbrunnen

Das Römermuseum (Hoher Markt Nr. 3) zeigt Ruinen des ehemaligen römischen Legionslagers Vindobona. Neben der Ankeruhr befindet sich der Vermählungsbrunnen. Vor seiner Errichtung im Jahr 1729 durch Joseph Emanuel Fischer von Erlach, stand hier die Josephsäule seines Vaters Johann Bernhard Fischer von Erlach (1706), welche auf ein Gelübde Kaiser Leopold I. zurückgeht. Im Mittelalter fanden hier Galgen und Pranger zur Vollstreckung von Todesstrafen und zur Abschreckung vor Gesetzesübertretungen Verwendung.

Der Brunnen zeigt, neben der Vermählung von Maria mit Josef, vier korinthische Säulen mit einem Broncebaldachin.

Augustinerkirche

Augustinerkirche
Zwischen Albertina und Hofburg liegt die von Herzog Friedrich der Schöne im Jahr 1327 gestiftete und zwischen 1330 und 1339 erbaute Augustinerkirche. 1634 wurde die Kirche von Friedrich II. zur Hofpfarrkirche erhoben und barockisiert.150 Jahre später wurden die Innenräume durch Johannes Ferdinand Hetzendorf v. Hohenberg regotisiert. Es ist das erste Werk in Wien, das dem Historismus zugeordnet werden kann.

Am 12.2.1736 heirateten Erzherzogin Maria Theresia und Franz Stephan von Lothringen. Ihr Onkel Joseph I. ehelichte bereits am 24.2.1699 Prinzessin Amalia Wilhelmine v. Braunschweig-Lüneburg.

Maria Theresias jüngste Tochter Maria Antonia (Marie-Antoinette) traute 14-jährig den Thronfolger Dauphin Ludwig August (später Ludwig XVI.) am 19.4.1770. Die Trauung erfolgte in Abwesenheit des Gemahls per procurationem. Maria Antonias Bruder Erzherzog Ferdinand vertrat den Bräutigam.

Die Hochzeitsglocken wurden auch für Napoleon I. und Erzherzogin Marie I. Louise am 11.3.1810 geläutet. Napoleon nahm an seiner Vermählung auch nicht teil, sondern ließ sich von Erzherzog Karl vertreten.

Am 24.4.1854 gaben sich die erst 16-jährige Sisi und Kaiser Franz Joseph in der Augustinerkirche das Ja-Wort.

Der Kunstmäzen Albert von Sachsen beauftragte Antonio Canova mit der Schaffung des Grabmals (1800-1805) für seine geliebte Frau Marie Christine, die Lieblingstochter Maria Theresias.

In der Loretokapelle ruhen die Herzen von 54 Habsburgern in Silberurnen, während man ihre Eingeweide unter dem Stephansdom und ihre Leichname in der Kaisergruft bestattet hat.

Burgkapelle

Burgkapelle
Die Burgkapelle im Schweizertrakt der Hofburg wurde 1296 erstmals erwähnt. Die Errichtung geht auf Albrecht I. zurück. Friedrich III. ließ die gotische Burgkapelle 1447-1449 umgestalten und am 24. April 1449 durch Bischof Johann von Gurk weihen. Am Hochaltar ist ein schwarzes Holzkreuz angebracht. Vom jungen Kaiser Ferdinand II. wurden von böhmischen Protestanten unter der Führung von Graf Thurn Zugeständnisse zur Religionsausübung verlangt.Im Gebet vor dem Ferdinandskruzifix tröstete ihn Jesus mit den Worten; "Ferdinand, ich werde dich nicht verlassen!" Und wirklich traf das Regiment von Dampierre zur Verstärkung der Wiener Garnison ein und zwang Graf Thurn zum Abzug.

An Sonn- und Feiertagen werden Messen gelesen. Für musikalische Untermalung sorgen die Wiener Sängerknaben und der Staatsopernchor, weshalb eine Reservierung nötig ist.

Burgtheater

Burgtheater
Das in den Jahren 1874 bis 1888 von Gottfried Semper und Karl v. Hasenauer erbaute Burgtheater wurde im Stil der italienischen Hochrenaissance ausgeführt. Die Deckengemälde im Stiegenhaus wurden von den Brüdern Gustav und Ernst Klimt sowie von Franz Matsch (1886–1888) geschaffen.

Am 14.10.1888 erfolgte die Eröffnung mit Grillparzers "Esther" und Schillers "Wallensteins Lager".

Im Jahr 1945 wurde der Zuschauerraum durch einen Brand vernichtet. Zur Wiedereröffnung unter dem neuen Direktor Adolf Rott am 14. Oktober 1955 wurde Mozarts Eine kleine Nachtmusik gespielt. Der Spielbetrieb in der "Burg" wurde am 15.10.1955 mit Grillparzers "König Ottokars Glück und Ende" wieder aufgenommen.

Eine Modernisierung erfuhr das Theater unter dem streitbaren Direktor Claus Peymann (1986 bis 1999), der mit der Inszenierung von Thomas Bernhards Drama "Heldenplatz" hohe Empörungswellen in der Bevölkerung auslöste. Die Schlagzeilen verdichteten sich auch unter dem Theaterdirektor Matthias Hartmann (2009–2014), dessen fristlose Entlassung zur interimistischen Ernennung von Karin Bergmann (2014-2019) führte.

Das Burgtheater erfreut sich von September bis Juni großer Beliebtheit. Die kulturelle Bedeutung des Burgtheaters ist unzweifelhaft. 403.906 BesucherInnen unterhielten sich köstlich im Spieljahr 2014/15. Subventionen von € 46,4 Mio sicherten den Spielbetrieb auf qualitativ höchstem Niveau. Ermäßigte Eintrittskarten um € 10.-- bietet das Burgtheater allen SchülerInnen, Lehrlingen, Studenten (bis 27 Jahre), sowie Arbeitslosen, Notstandshilfe- und Mindestsicherungsbeziehern, Präsenz-, Zivildienern und Mindestpensionisten.

Das Burgtheater ist das größte deutschsprachige Sprechtheater. Das Ensemble (Stand 2018) setzt sich aus 28 Damen (u.a. Marie Luise Stockinger, Elisabeth Orth, Mavie Hörbiger, Maria Happel) und 38 Herren (u.a. Klaus Maria Brandauer, Michael Heltau, Nicholas Ofczarek, Peter Simonischek) zusammen.

Die Offene Burg ist eine Abteilung des Burgtheaters, ein Begegnungsraum für alle, die dachten, Theater ist fad und für die, die nicht genug kriegen können, ein Spielplatz der Phantasie und vor allem ein Türöffner – für die, die sich nicht so recht hinein trauen und für alle, die Theater auch noch aus einer anderen Perspektive erleben wollen.

Donauturm

Donauturm
Der Donauturm wurde zur internationalen Gartenschau im Donaupark am 19.4.1964 errichtet und ist mit 252 m ein weitsichtbares Wahrzeichen Wiens.

Nach erfolgtem Umbau ist der Donauturm ab Juni 2018 wieder geöffnet und versprüht unwiderstehlichen Charme der Sechziger Jahre und Hightech.

Auch das Thema Liebe kommt nicht zu kurz – haben sich doch bisher schon weit mehr als 100 Paare das Jawort in luftiger Höhe gegeben.

Sie müssen nicht fliegen können um Wien von oben zu erleben. Im drehbaren Restaurant (170 Meter) und Cafe ( 160 Meter) werden original Wiener Köstlichkeiten, wie Wiener Backhuhn, gekochter Tafelspitz oder eine besondere Wiener Spezialität, der Rostbraten in verschiedenen Variationen angeboten.

Freyung

Freyung
Das Kunstforum der Bank Austria auf der Freyung Nr. 1 zeigt interessante Wechselausstellungen. Das einstige Bürogebäude wurde zwischen 1914 und 1921 von Franz und Gustav von Neumann und Ernst von Gotthilf errichtet und 1989 von Gustav Peichl zum Kunstforum umgestaltet.

Die Freyung (Freistatt) erhielt ihren Namen vom Asylrecht der Mönche des Schottenklosters. Früher stand auf dem dreieckigen Platz ein Wurstelprater, heute sind der Ostermarkt und der Christkindlmarkt bekannt. Weiters befinden sich auf dem Platz das Schottenkloster, das Palais Kinsky (vorm. Palais Daun) von J.L. von Hildebrandt, das Palais Harrach und das Palais Ferstel.

In der Mitte des Platzes erhebt sich der Austria-Brunnen (16.10.1846) von Ludwig Schwanthaler.

Heeresgeschichtliches Museum

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Eines der wichtigsten Museen der Stadt ist das Heeresgeschichtliche Museum. Die Themenschwerpunkte sind in einzelne Säle zusammengefasst. Diese werden ausführlich auf einer A4-Doppelseite (Geschichte, Ausstellungsstücke) beschrieben.

Rund fünfhundert Jahre österreichischer und europäischer Geschichte werden mit Tausenden originalen Objekten sichtbar und verständlich gemacht.

Saal I – Vom Dreißigjährigen Krieg bis Prinz Eugen (16. Jh.–1700)
Saal II – Spanischer Erbfolgekriegs- und Maria-Theresien-Saal (1701–1789)
Saal III – Saal der Revolutionen (1789–1848)
Saal IV – Feldmarschall Radetzky und seine Zeit (1848–1866)
Saal V – Franz-Joseph-Saal und Sarajevo (1867–1914)
Saal VI – Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie (1914–1918)
Saal VII – Republik und Diktatur (1918–1955)
Saal VIII – Seemacht Österreich
Panzergarten
Artilleriehallen

Am 3.11.2018 jährt sich das Ende des 1. Weltkriegs zum 100. mal. Ausgelöst wurde er durch das Schußattentat auf den Thronfolger in Sarajevo. Das Heeresgeschichtliche Museum zeigt das Auto in welchem Franz Ferdinand fuhr, die Waffe und Kleidungsstücke. Es erklärt anschaulich die Bündnissysteme, welche aus der Kriegserklärung Franz Josephs an Serbien zum Ausbruch des Krieges führten.

01/795 61 0
tägl. 9 - 17 Uhr

Hundertwasserhaus

Hundertwasserhaus
Das in den Jahren 1983 bis 1985 errichtete naturfreundliche Wohnhaus besticht durch seine kunterbunte Fassade. Für den Bau wurde nach ökologischen Gesichtspunkten Holz und Ziegel verwendet und auf Kunststoff verzichtet.

Es gibt keine Ecken, die Fenster der 50 Wohnungen sind von unterschiedlicher Größe, der Fußboden des Wandelganges ist uneben, die Wand gewellt. Den Abschluß bilden zwei goldene Zwiebeltürme. Leider können Besucher des Hundertwasserhauses nur die Fassade des phantasievollen Hauses bestaunen.