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Wien Sehenswürdigkeiten

Hier finden Sie beliebte Wien Sehenswürdigkeiten in alphabetischer Reihung. Kirchen, Palais, Museen, Plätze, Gaststätten, Kaffeehäuser, Denkmäler, Brunnenanlagen, Parks und Straßen machen Wien zu der Stadt die wir lieben. Viele Wien Sehenswürdigkeiten können Sie kostenlos entdecken. Die Innere Stadt lässt architektonisch, historisch und kulturell, keine Wünsche offen. Der Eintritt in Bundesmuseen ist für Kinder und Jugendliche frei.

Wer die Top 10 Sehenswürdigkeiten von Wien entdecken möchte, besucht neben Schönbrunn mit seinen Publikumsmagneten wie dem Schloß oder dem ältesten Zoo der Welt, die Hofburg und den Stephansdom.


Am Hof

Heinrich II. Jasomirgott residierte 1155 auf dem größten Platz der Stadt, weshalb er auch seinen Namen erhielt. Erst Ottokar II. von Böhmen verlegte seine Residenz in den Schweizerhof der Hofburg.

In der Mitte des Platzes befindet sich die von Balthasar Herold gestaltete Mariensäule (Auftrag 1664, Aufstellung 1667). Die Stiftung geht auf Ferdinand III. anlässlich des Dreißigjährigen Krieges (Böhmen und Schweden belagern Wien) zurück. Sie symbolisiert die siegreiche Abwehr gegen Krieg (Löwe), Pest (Basilisk), Hunger (Drache) und Ketzerei (Schlange).

Das Märkleinsche Haus (Am Hof 7) wurde 1727-1730 von Leopold Giessl nach Plänen von Lukas von Hildebrandt erbaut. Heute beherbergt es das Wiener Feuerwehrmuseum.

Das Bürgerliche Zeughaus (Am Hof 9-10) wurde im 16 Jhdt. errichtet, um 1676 erweitert und 1731/1732 durch Anton Ospel erneuert. Auf dem Giebel tragen Beharrlichkeit und Stärke eine Weltkugel. Seit 1883 beherbergt es die Feuerwehrzentrale. Heute kann man von hier die römischen Ausgrabungen erreichen.

Sehenswert ist auch die Jesuitenkirche "Zu den neun Chören der Engel", wo Kaiser Franz II. 1806 als römischer Kaiser abdankte und damit das Ende des heiligen römischen Reiches Deutscher Nationen besiegelte (nicht belegt). Das Hochaltarbild (1798) von Johann Georg Däringer ist das größte in Wien. Heute werden in der Kirche Am Hof Messen der katholischen, kroatischen Glaubensgemeinschaft gefeiert.

Kirche zu den neun Chören der Engel

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Ankeruhr

Die Ankeruhr ist eine beliebte Sehenswürdigkeit von Wien. Nahe dem Stephansdom, am Hohen Markt, zeigt das Jugendstiljuwel von Franz Matsch aus dem Jahre 1914 stündlich eine historische Persönlichkeit.

Es beginnt der Schaulauf um 1 Uhr mit Marc Aurel. Danach folgen Karl der Große und Herzog Leopold VI., um 4 Uhr dreht Walther von der Vogelweide seine Runde, weiters König Rudolf von Habsburg und Gattin Anna von Hohenberg, Dombaumeister Hans Puchsbaum, Kaiser Maximilian I. und der Bürgermeister von Wien, während der zweiten Türkenbelagerung, Johann Andreas von Liebenberg.

Um 9 Uhr gibt sich Graf Starhemberg ein Stelldichein, gefolgt von Prinz Eugen und Maria Theresia mit ihrem Gemahl Franz Stephan von Lothringen. Die Parade mit allen historischen Figuren erfolgt Mittags. Dann ist auch Joseph Haydn zu bestaunen.

Vermählungsbrunnen

Das Römermuseum (Hoher Markt Nr. 3) zeigt Ruinen des ehemaligen römischen Legionslagers Vindobona. Neben der Ankeruhr befindet sich der Vermählungsbrunnen. Vor seiner Errichtung im Jahr 1729 durch Joseph Emanuel Fischer von Erlach, stand hier die Josephsäule seines Vaters Johann Bernhard Fischer von Erlach (1706), welche auf ein Gelübde Kaiser Leopold I. zurückgeht. Im Mittelalter fanden hier Galgen und Pranger zur Vollstreckung von Todesstrafen und zur Abschreckung vor Gesetzesübertretungen Verwendung.

Der Brunnen zeigt, neben der Vermählung von Maria mit Josef, vier korinthische Säulen mit einem Broncebaldachin.

Hoher Markt

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Wien Sehenswürdigkeiten

Augustinerkirche

Zwischen Albertina und Hofburg liegt die von Herzog Friedrich der Schöne im Jahr 1327 gestiftete und zwischen 1330 und 1339 erbaute Augustinerkirche. 1634 wurde die Kirche von Friedrich II. zur Hofpfarrkirche erhoben und barockisiert.

150 Jahre später wurden die Innenräume durch Johannes Ferdinand Hetzendorf v. Hohenberg regotisiert. Es ist das erste Werk in Wien, das dem Historismus zugeordnet werden kann.

Am 12.2.1736 heirateten Erzherzogin Maria Theresia und Franz Stephan von Lothringen. Ihr Onkel Joseph I. ehelichte bereits am 24.2.1699 Prinzessin Amalia Wilhelmine v. Braunschweig-Lüneburg.

Maria Theresias jüngste Tochter Maria Antonia (Marie-Antoinette) traute 14-jährig den Thronfolger Dauphin Ludwig August (später Ludwig XVI.) am 19.4.1770. Die Trauung erfolgte in Abwesenheit des Gemahls per procurationem. Maria Antonias Bruder Erzherzog Ferdinand vertrat den Bräutigam.

Die Hochzeitsglocken wurden auch für Napoleon I. und Erzherzogin Marie I. Louise am 11.3.1810 geläutet. Napoleon nahm an seiner Vermählung auch nicht teil, sondern ließ sich von Erzherzog Karl vertreten.

Am 24.4.1854 gaben sich die erst 16-jährige Sisi und Kaiser Franz Joseph in der Augustinerkirche das Ja-Wort.

Der Kunstmäzen Albert von Sachsen beauftragte Antonio Canova mit der Schaffung des Grabmals (1800-1805) für seine geliebte Frau Marie Christine, die Lieblingstochter Maria Theresias.

In der Loretokapelle ruhen die Herzen von 54 Habsburgern in Silberurnen, während man ihre Eingeweide unter dem Stephansdom und ihre Leichname in der Kaisergruft bestattet hat.

Josefsplatz

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Burggarten

Burg- (früher Hof- oder Kaisergarten) wurde in den Jahren 1819 bis 1823 nach Plänen von Ludwig von Remy angelegt. Sein klassizistisches Gewächshaus wurde zwischen 1901 und 1907 durch einen secessionistischen Neubau von Friedrich Ohmann ersetzt. Heute wird das stilvolle Ambiente als Cafe und Bar genutzt.

Das Schmetterlingshaus ist auch einen Besuch wert. Anders als der Volksgarten blieb der Burggarten bis 1918 den Kaisern vorbehalten. Er wurde mit einem unterirdischen Gang mit der Hofburg verbunden. Sehenswert sind das älteste Reiterstandbild Wiens Kaiser Franz I. (Franz Stephan von Lothringen), geliebter Mann Maria Theresias, von Balthasar Ferdinand Moll (1781), die Bronzestatue von Kaiser Franz Joseph I. ( Josef Tuch 1957) und das Mozart-Denkmal von Viktor Tilgner, welches erst im Jahr 1953 in den Burgarten gebracht wurde. In den Sommermonaten kann man Lipizzaner im Burggarten bewundern.

Volksgarten

Inmitten des Volksgartens befinden sich mehrere Sehenswürdigkeiten, wie der Theseustempel (1820 bis 1823) von Peter von Nobile und das Sisi Denkmal (1905 bis 1907 von Hans Bitterlich und Friedrich Ohmann).

Südlich davon wurde Österreichs bedeutendstem Dramatiker Franz Grillparzer (15.1.1791 bis 21.1.1872) am 23.5.1889 ein eindrucksvolles Denkmal durch Karl Hasenauer, Karl Kundmann und Rudolf Weyr gesetzt.

Der Triton- und Nymphenbrunnen (1880) von Viktor Tilgner empfängt BesucherInnen von der Hofburgseite. Der Volksgarten ist der älteste öffentliche Park Wiens. Allein der blühende französisch-barocke Rosengarten rechtfertigt einen Besuch. Der Volksgarten beherbergt auch einen der beliebtesten Tanztempel der Stadt.

Palmenhaus

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Burgkapelle

Die Burgkapelle im Schweizertrakt der Hofburg wurde 1296 erstmals erwähnt. Die Errichtung geht auf Albrecht I. zurück. Friedrich III. ließ die gotische Burgkapelle 1447-1449 umgestalten und am 24. April 1449 durch Bischof Johann von Gurk weihen. Am Hochaltar ist ein schwarzes Holzkreuz angebracht. Vom jungen Kaiser Ferdinand II. wurden von böhmischen Protestanten unter der Führung von Graf Thurn Zugeständnisse zur Religionsausübung verlangt.

Im Gebet vor dem Ferdinandskruzifix tröstete ihn Jesus mit den Worten; "Ferdinand, ich werde dich nicht verlassen!" Und wirklich traf das Regiment von Dampierre zur Verstärkung der Wiener Garnison ein und zwang Graf Thurn zum Abzug.

An Sonn- und Feiertagen werden Messen gelesen. Für musikalische Untermalung sorgen die Wiener Sängerknaben und der Staatsopernchor, weshalb eine Reservierung nötig ist.


Burgkapelle

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Wien Sehenswürdigkeiten

Burgtheater

Das in den Jahren 1874 bis 1888 von Gottfried Semper und Karl v. Hasenauer erbaute Burgtheater wurde im Stil der italienischen Hochrenaissance ausgeführt. Die Deckengemälde im Stiegenhaus wurden von den Brüdern Gustav und Ernst Klimt sowie von Franz Matsch (1886–1888) geschaffen.

Am 14.10.1888 erfolgte die Eröffnung mit Grillparzers "Esther" und Schillers "Wallensteins Lager".

Im Jahr 1945 wurde der Zuschauerraum durch einen Brand vernichtet. Zur Wiedereröffnung unter dem neuen Direktor Adolf Rott am 14. Oktober 1955 wurde Mozarts Eine kleine Nachtmusik gespielt. Der Spielbetrieb in der "Burg" wurde am 15.10.1955 mit Grillparzers "König Ottokars Glück und Ende" wieder aufgenommen.

Eine Modernisierung erfuhr das Theater unter dem streitbaren Direktor Claus Peymann (1986 bis 1999), der mit der Inszenierung von Thomas Bernhards Drama "Heldenplatz" hohe Empörungswellen in der Bevölkerung auslöste. Die Schlagzeilen verdichteten sich auch unter dem Theaterdirektor Matthias Hartmann (2009–2014), dessen fristlose Entlassung zur interimistischen Ernennung von Karin Bergmann (2014-2019) führte.

Das Burgtheater erfreut sich von September bis Juni großer Beliebtheit. Die kulturelle Bedeutung des Burgtheaters ist unzweifelhaft. 403.906 BesucherInnen unterhielten sich köstlich im Spieljahr 2014/15. Subventionen von € 46,4 Mio sicherten den Spielbetrieb auf qualitativ höchstem Niveau. Ermäßigte Eintrittskarten um € 10.-- bietet das Burgtheater allen SchülerInnen, Lehrlingen,  Studenten (bis 27 Jahre), sowie Arbeitslosen, Notstandshilfe- und Mindestsicherungsbeziehern, Präsenz-, Zivildienern und Mindestpensionisten.

Das Burgthater ist das größte deutschsprachige Sprechtheater. Das Ensemble (Stand 2018) setzt sich aus 28 Damen (u.a. Marie Luise Stockinger, Elisabeth Orth, Mavie Hörbiger, Maria Happel) und 38 Herren (u.a. Klaus Maria Brandauer, Michael Heltau, Nicholas Ofczarek, Peter Simonischek) zusammen.

Die Offene Burg ist eine Abteilung des Burgtheaters, ein Begegnungsraum für alle, die dachten, Theater ist fad und für die, die nicht genug kriegen können, ein Spielplatz der Phantasie und vor allem ein Türöffner – für die, die sich nicht so recht hinein trauen und für alle, die Theater auch noch aus einer anderen Perspektive erleben wollen.

www.burgtheater.at

Universitätsring

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Donauturm

Der Donauturm wurde zur internationalen Gartenschau im Donaupark am 19.4.1964 errichtet und ist mit 252 m ein weitsichtbares Wahrzeichen Wiens.

Vom Donauturm bietet sich AbenteurerInnen ein Dopaminkick der Superlative. Bei einem Bungee-Jump aus 150 m Höhe lässt sich ganz Wien auf den Kopf stellen.

Auch das Thema Liebe kommt nicht zu kurz – haben sich doch bisher schon weit mehr als 100 Paare das Jawort in luftiger Höhe gegeben.

Sie müssen nicht fliegen können um Wien von oben zu erleben. Im drehbaren Restaurant (170 Meter) und Cafe ( 160 Meter) werden original Wiener Köstlichkeiten, wie Wiener Backhuhn, gekochter Tafelspitz oder eine besondere Wiener Spezialität, der Rostbraten in verschiedenen Variationen angeboten.

www.donauturm.at

Donaupark

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Ephesos Museum




129 vor Chr. war Ephesos die Hauptstadt der römischen Provinz Asia. Sie galt als zweitwichtigste Stadt des Oströmischen Reiches nach Konstantinopel. Es beherbergte den der Fruchtbarkeitsgöttin geweihten Artemistempel, eines der sieben antiken Weltwunder. Er war etwa dreimal so groß wie der Zeus-Tempel in Olympia.

Im Ephesos-Theater fanden 24.000 Zuschauer Platz. Am 11.12.1978 wurde das Ephesos Museum in der Neuen Hofbug eröffnet. Geschenke des Sultans, welche den österreichischen Archäologen um 1900 aus Dankbarkeit gemacht wurden, zählen zu den historischen Sehenswürdigkeiten.

Ephesos Museum

Galerie Westlicht




Ein Museum für Liebhaber der Fotografiekunst zeigt interessante Fotoausstellungen und macht die Entwicklung der Fotografie anhand von etwa 800 Kameras erlebbar. Die Auktionen alter Kameras sorgen stets für Schlagzeilen. Im Mai 2010 wurde die "Daguerréotype Giroux" , die erste kommerziell hergestellte Kamera um € 732.000 versteigert.

Westbahnstraße 40, 1070 Wien

Öffnungszeiten:

Di, Mi, Fr 14-19 h
Do 14-21 h
Sa, So, Fei 11-19h

Mo geschlossen

www.westlicht.at

Freyung

Das Kunstforum der Bank Austria auf der Freyung Nr. 1 zeigt interessante Wechselausstellungen. Das einstige Bürogebäude wurde zwischen 1914 und 1921 von Franz und Gustav von Neumann und Ernst von Gotthilf errichtet und 1989 von Gustav Peichl zum Kunstforum umgestaltet.

Die Freyung (Freistatt) erhielt ihren Namen vom Asylrecht der Mönche des Schottenklosters. Früher stand auf dem dreieckigen Platz ein Wurstelprater, heute sind der Ostermarkt und der Christkindlmarkt bekannt. Weiters befinden sich auf dem Platz das Schottenkloster, das Palais Kinsky (vorm. Palais Daun) von J.L. von Hildebrandt, das Palais Harrach und das Palais Ferstel.

In der Mitte des Platzes erhebt sich der Austria-Brunnen (16.10.1846) von Ludwig Schwanthaler.


Donaunixenbrunnen

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Griechenbeisl

Ob hier wirklich der liebe Augustin seine Pestgrubenstory zum Besten gab, oder doch nur für seinen Bierbauch sorgte, sei dahingestellt. Wichtiger scheint vielmehr, wer in der mehr als 500jährigen Geschichte des Hauses schon Spuren hinterlassen hat.

Im 15. Jh. hieß es noch "Zum Roten Dachl". Seinen heutigen Namen verdankt es Joseph II., der Griechisch Orthodoxen freie Religionsausübung gewährte und für deren Gleichstellung im bürgerlichen Leben sorgte.

So konnte 1782 der Bau einer Kirche (Fleischmarkt 13) in Angriff genommen werden. Die bekanntesten Gäste des Griechenbeisels waren Grillparzer, Beethoven, Nestroy, Strauß, Schubert und Mark Twain. Letzterer hat hier seinen Roman Millionenpfundnote verfasst.

www.griechenbeisl.at

Fleischmarkt

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Heeresgeschichtliches Museum

Eines der wichtigsten Museen der Stadt ist das Heeresgeschichtliche Museum. Die Themenschwerpunkte sind in einzelne Säle zusammengefasst. Diese werden ausführlich auf einer A4-Doppelseite (Geschichte, Ausstellungsstücke) beschrieben.

Rund fünfhundert Jahre österreichischer und europäischer Geschichte werden mit Tausenden originalen Objekten sichtbar und verständlich gemacht.

Saal I – Vom Dreißigjährigen Krieg bis Prinz Eugen (16. Jh.–1700)
Saal II – Spanischer Erbfolgekriegs- und Maria-Theresien-Saal (1701–1789)
Saal III – Saal der Revolutionen (1789–1848)
Saal IV – Feldmarschall Radetzky und seine Zeit (1848–1866)
Saal V – Franz-Joseph-Saal und Sarajevo (1867–1914)
Saal VI – Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie (1914–1918)
Saal VII – Republik und Diktatur (1918–1955)
Saal VIII – Seemacht Österreich
Panzergarten
Artilleriehallen

Am 3.11.2018 jährt sich das Ende des 1. Weltkriegs zum 100. mal. Ausgelöst wurde er durch das Schußattentat auf den Thronfolger in Sarajevo. Das Heeresgeschichtliche Museum zeigt das Auto in welchem Franz Ferdinand fuhr, die Waffe und Kleidungsstücke. Es erklärt anschaulich die Bündnissysteme, welche aus der Kriegserklärung Franz Josephs an Serbien zum Ausbruch des Krieges führten.

Heeresgeschichtliches Museum

 3. Arsenal
 01/795 61 0
 tägl. 9 - 17 Uhr
 Heeresgeschichtliches Museum

Heeresgeschichtliches Museum

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Hofmobiliendepot

Bereits im Jahr 1747 von Maria Theresia gegründet, zeigt das Hofmobiliendepot fast 160.000 Objekte der Habsburger Wohnkultur bis ins 20. Jahrhundert.

Es gilt als das größte Möbelmuseum der Welt. In der Dauerausstellung finden Sie Requisiten der Sissi-Filme. Bemerkenswert ist die Sammlung an Spucknäpfen der Biedermeierzeit, das Schlafzimmer von Franz I., die Wiege des Kronprinzen Rudolf oder der Schreibtisch Maria Theresias, sowie Stilmöbel von Adolf Loos und Otto Wagner.

Hofmobiliendepot

Hofmobiliendepot




Hundertwasserhaus

Das in den Jahren 1983 bis 1985 errichtete naturfreundliche Wohnhaus besticht durch seine kunterbunte Fassade. Für den Bau wurde nach ökologischen Gesichtspunkten Holz und Ziegel verwendet und auf Kunststoff verzichtet.

Es gibt keine Ecken, die Fenster der 50 Wohnungen sind von unterschiedlicher Größe, der Fußboden des Wandelganges ist uneben, die Wand gewellt. Den Abschluß bilden zwei goldene Zwiebeltürme. Leider können Besucher des Hundertwasserhauses nur die Fassade des phantasievollen Hauses bestaunen.

3. Kegelgasse/Löwengasse

Kegelgasse 36-38

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Judenplatz

Seit dem Ende des 13. Jh. bis 1420 Zentrum jüdischen Lebens, kam es im Jahre 1421 zur grausamsten Judenverfolgung des Mittelalters und zur neid- und hasserfüllten Vertreibung und Ermordung von 800 Juden.

Christen war der Geldverleih gegen Zinsen nicht gestattet, weshalb Juden eine Monopolstellung zufiel. Dies führte zu hohen Zinssätzen und schürte den Neid der Wiener.

Die Synagoge wurde abgerissen und das Baumaterial teilweise für den Bau der alten Universität verwendet.

Auf dem Platz befindet sich seit 25.10.2000 das Shoa-Mahnmal der englischen Architektin Rahel Whiteread, welches an die Ermordung von 65.000 österreichischen Juden erinnert.

Vor dem Verwaltungs- und Verfassungsgerichtshof steht Gotthold Ephraim Lessing (Die Juden, Nathan der Weise, Minna von Barnhelm), dem Siegfried Charoux 1968 ein beeindruckendes Denkmal gesetzt hat.

Lessing Denkmal

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Karlskirche

Der Schwarze Tod wütete in Wien und kostete fast 9.000 Menschen das Leben. Der regierende Kaiser Karl VI. kniete im Stephansdom und gelobte den Bau einer Kirche zu Ehren des Pestheiligen Karl Borromäus. 3 Jahre später, am 4.2.1716 erfolgte die Grundsteinlegung der Karlskirche.

Johann Bernhard Fischer von Erlach setzte sich mit seinem Entwurf gegen Johann Lukas Hildebrandt durch und begann den Bau der schönsten barocken Kirche Wiens. Nach seinem Tod am 5.4.1723 vollendete sein Sohn Joseph Emanuel sein Werk im Jahr 1739.

Die Kuppel erreicht eine Höhe von 72 m, die Fresken von Michael Rottmayr berichten über die Abwendung der Pest und die Hilfsbereitschaft von Karl Borromäus. Wer die Kuppelfresken Rottmayrs aus nächster Nähe betrachten möchte, fährt mit dem Panoramalift (€ 8,--) in den "Himmel". Wer noch weiter hinauf geht wird mit einem wundervollen Blick über die Dächer Wiens belohnt, wobei die engmaschigen Gitter besondere Fotos verhindern.

Rottmayrs Kunstwerk fördert Vorstellungskraft und Fantasie und beeindruckt auch fast 300 Jahre nach seiner Erschaffung. Glaube, Liebe, Hoffnung, aber auch das Böse, Falschheit und Häresie wurden zum Leben erweckt.

Karlskirche

Karlsplatz

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Kunsthalle

Von 1992 bis 2001 in Form eines orangen Containers am Karlsplatz situiert, bietet nun das Museumsquartier das richtige Ambiente für Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.

Museumsplatz 1, 1070 Wien

Öffnungszeiten: täglich 13 bis 19 Uhr

Kunsthalle

Museumsquartier

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Kunsthaus

Friedensreich Hundertwasser setzte sich mit diesem Museumsbau ein weiteres Denkmal in Wien. Seit 1991 erfreuen sich zahlreiche BesucherInnen nicht nur an der bunten Fassade und den vielseitigen Werken des Meisters, sondern auch an faszinierenden Wechselausstellungen internationaler Künstler.

Das gemütliche Gartencafe lädt zum Verweilen in einer Blumenoase auf Stühlen von Thonet.

Untere Weißgerberstraße 13, 1030 Wien

Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 19 Uhr

Kunsthaus

Kunsthaus

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Maria am Gestade

Einmal mehr Herzog Rudolf IV. der Stifter berief Mitte des 14. Jahrhunderts den unbekannten Baumeister Michael Chnab von Klosterneuburg nach Wien. Es wartete ein kniffliger Auftrag auf ihn. Die Planung des Umbaus der Maria-Stiegen-Kirche. Keine leichte Aufgabe aufgrund der Geländeverhältnisse.

Der Umbau der bereits 1158 erbauten Kirche gelang sehr geschmackvoll. Vor allem der filigrane, venezianisch anmutende, 56 m hohe Turmhelm lässt Rückschlüsse auf die Feinsinnigkeit seines Erbauers zu.

Maria am Gestade

Maria am Gestade

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Minoritenkirche

Ihre Entstehung geht auf das 13. Jhdt. zurück. Nach zwei Bränden wurde sie im 14 Jhdt. zur gotischen Hallenkirche umgebaut. Seit 1786 heißt sie offiziell Italienische Nationalkirche Maria Schnee.

Im Inneren erstrahlt das letzte Abendmahl von Giacomo Raffaelli. Kein geringerer als Napoleon I. ließ diese Kopie des Mailänder Originals anfertigen, um dieses auszutauschen und nach Paris zu bringen.

Mit seiner Niederlage scheiterte auch dieses Vorhaben und so kam das Bild 1845 wieder zurück in die Minoritenkirche.

Minoritenkirche

Minoritenkirche

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Neuer Markt

Georg Rafael Donner erbaute den Providentia-Brunnen nach Vorbildern der süddeutschen Spätrenaissance und dem italienischen Barock. Er zeigt in Beckenmitte die Providentia umgeben von 4 die Flüsse Enns, March, Traun und Ybbs darstellenden Allegorien.

Etwa 30 Jahre nach der Errichtung befahl Maria Theresia 1770 die Einschmelzung der männlichen Plastiken (Enns und Traun) wegen Verstoß gegen die Sittlichkeit.

Erst 1801 konnten die von Johann Martin Fischer geretteten Kunstwerke wieder am Neuen Markt aufgestellt werden. Seit 1873 finden sich hier Bronzeabgüsse, während die Originalfiguren im Unteren Belvedere zu finden sind.

Im 1618 gegründeten Kapuzinerkloster wurde Kaiser Matthias begraben. Ihm folgten weitere 11 Kaiser, 16 Kaiserinnen und 116 Familienmitglieder der Habsburger. Gräfin Fuchs, die Erzieherin Maria Theresias, gehörte zwar nicht dem Kaiserhaus an, wurde aber aus Dankbarkeit in der Kapuzinergruft bestattet. Bemerkensert ist der Doppelsarkophag Maria Theresias von Balthasar Moll.

Donnerbrunnen

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Palmenhaus

Schönbrunn fiel nach dem Tod Maria Theresias in einen Dornröschenschlaf. Erst Kaiser Franz Josef I. küsste es nach ca. 100 Jahren wieder wach und ließ es umbauen. Das war auch die Zeit, exotischen Pflanzen ein neues Zuhause zu errichten.

Das größte Glashaus Europas ist in drei Räume mit unterschiedlichen Klimazonen unterteilt. Auch von außen lässt sich die 113 m lange und 28 m hohe Glas-Eisenkonstruktion von Franz Xaver Segenschmid aus dem Jahre 1882 bestaunen.

Palmenhaus

Palmenhaus

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Parlament

Der der Griechischen Klassik nachempfundene Prunkbau von Theophil Hansen wurde zwischen 1873 und 1883 erbaut und als Reichsratsgebäude genutzt. Seit 1918 beherbergt es den National- und Bundesrat.

Die 4 m hohe Pallas Athene wacht seit 1902 über die Geschicke der Parlamentarier. Die Liegefiguren des von Carl Kundmann ausgeführten Brunnen versinnbildlichen die Flüsse Donau, Inn, Elbe und Moldau.

Parlament

Parlament

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Pestsäule

Die Pestsäule (Dreifaltigkeitssäule) am Graben wurde anlässlich der Pestepidemie von 1679 unter Leopold I. im Jahre 1680 errichtet.

Damals noch eine Holzsäule, die in einer Predigt von Abraham a Santa Clara gesegnet wurde, bis 1682 Matthias Rauchmiller sowie Johann Bernhard Fischer von Erlach, Paul Strudl und Ignaz Brändl die hochbarocke Marmorsäule erschufen.

Der Graben um das ehemalige Reiterlager wurde um 1200 zugeschüttet und zählt heute zu den nobelsten Adressen der Stadt. Neben der Pestsäule lohnt ein Blick auf den Graben-Hof (Nr. 14-16) den Otto Wagner und Otto Thienemann von 1874-1876 errichteten. Das Ankerhaus (Nr. 10) ist ebenfalls ein Meisterwerk von Otto Wagner (1894). Am Graben Nr. 22 finden Sie auch die öffentliche Bedürfnisanstalt im Jugendstil, welche auch als Theaterkulisse für Charles Bukowskis Erzählungen zweckentfremdet wurde. Sehenswert ist auch das Haus Nr. 13 von Adolf Loos (1910-1913). Unweit des Grabens befindet sich die barocke Peterskirche von Gabriele Montani und Lucas von Hildebrandt (1703-1708). Das Kuppelfresko stammt von Johann Michael Rottmayr.

Pestsäule

Wien Sehenswürdigkeiten

Postsparkasse

Otto Wagner errichtete zwischen 1904 und 1912 das k.k. Postsparcassen-Amt am Georg Coch-Platz. Es ist eines der berühmtesten Jugendstilgebäude Wiens. Das Gebäude hat acht Geschoße, ist ein Ziegelbau mit Stahlbetondecken.

Besonders gelungen ist der lichtdurchflutete Kassensaal, welcher bis 2017 als solcher von der BAWAG PSK genutzt wurde. Zur Jahrhundertwende waren hier über 2000 Beamte tätig. Die Zukunft des historischen Gebäudes liegt in den Händen der neuen Eigentümerin.

 

Postsparkasse

Wien Sehenswürdigkeiten

Secession

Der Schüler von Otto Wagner und Student von Karl Hasenauer erhielt als nunmehr 30-jähriger den Auftrag für den Bau eines Ausstellungsgebäudes am Karlsplatz.

Joseph Maria Olbrich benötigte dafür lediglich ein halbes Jahr und setzte im Jahr 1898 eine vergoldete Kuppel aus Lorbeerblättern auf den geometrisch schlichten Bau.

Die feierliche Eröffnung erfolgte am 12.11.1898. Bedeutend sind neben dem 70 m² großen Beethovenfries (1901-1902) von Gustav Klimt, auch der von Löwen gezogene Streitwagen des Marc Anton von Arthur Strasser (1899/1900).

Bereits im April 1892 wurde eine neue Kunstströmung, der Jugendstil, in München ausgerufen. 1897 folgten Wiener Künstler und gründeten die Vereinigung bildender Künstler Österreichs Wiener Secession.

Neben Gustav Klimt (1. Präsident) zählen Rudolf von Alt, Koloman Moser, Josef Engelhart, Carl Moll, Josef Hoffmann, Joseph Maria Olbrich zu ihren Gründungsmitgliedern.

Der Jugendstil fand auch in Großbritannien (Modern Style) und in Frankreich (l’Art Nouveau) großen Anklang.

Bereits 1905 traten Klimt, Moser, Hoffmann, Moll u.v.a aus der Secession aus.

Die Wiener Werkstätte mit Mitgliedern von Klimt, Kokoschka, Schiele, Moll bis Zülov setzte den Jugendstil von 1903 bis 1932 erfolgreich fort.

Secession

Secession

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Staatsoper

Weder August Sicard von Sicardsburg noch Eduard van der Nüll erlebten die Eröffnung des Hofoperntheaters am 25.5.1869 mit Mozarts Don Giovanni (Don Juan). Während Eduard die Kritik der Bevölkerung und des Kaisers an seinem Pionierbau im Ringstraßenstil in den Selbstmord (4.4.1868) trieb, starb sein Freund August kurz darauf (11.6.1868) an den Folgen eines Schlaganfalls am Zeichentisch. 2018 jährt sich der Todestag beider Architekten zum 150 mal. Der geschockte Kaiser Franz Joseph unterließ in Folge jede weitere öffentliche Kritik und formulierte stets höflich "Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut."

Am 12.3.1945 wurde die Oper durch einen Bombenangriff zerstört. Nach 10-jährigem Wiederaufbau unter Verwendung sowjetischer Finanzmittel wurde das Haus mit einer Galapremiere Beethovens Fidelio von Direktor Karl Böhm am 5.11.1955 feierlich eröffnet. 30.000 BesucherInnen verfolgten über Lautsprecher am Ring die Aufführung.

Oper live am Platz

Im April, Mai, Juni und September überträgt die Staatsoper Opern- und Ballettaufführungen live auf einer 50qm große Videowall am Herbert von Karajan Platz. So gelingt eine Öffnung des Hauses. Vor allem Opernneulinge können ganz entspannt in die faszinierende Welt des Musiktheaters hineinschnuppern.

Staatsoperndirektor Dominique Meyer öffnete das Haus 2013 auch virtuell mit einem innovativen Projekt: Wiener Staatsoper live at home ermöglicht Opern- und Ballettfreunden auf der ganzen Welt, die Vorstellungen in der Wiener Staatsoper auf digitalen Geräten zu verfolgen.

Neben Anna Netrebko arbeiten hier 117 Sängerinnen und Sänger (Ensemble und Gäste), 194 OrchestermusikerInnen, 91 ChorsängerInnen, 107 BalletttänzerInnen, 8 AutorInnen, 27 Komponisten und 8 Dirigenten (Stand 2015).

Heute zählt die Staatsoper neben der Mailänder Scala und der Metropolitan Opera zu den schönsten und wichtigsten Opernhäusern der Welt.

Staatsoper

Staatsoper

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Stadtpark

Am 21.8.1862 eröffnete der von Josef Selleny und Rudolf Siebeck angelegte Stadtpark. 5 Jahre später wurde der Kursalon fertiggestellt.

Neben verschiedenen Denkmälern bildet das von Edmund Hellmer 1921 geschaffene vergoldete Abbild von Johann Strauß Sohn einen Höhepunkt. Schani hat Wien musikalisch revolutioniert und sich mit "Die Fledermaus", "Der Zigeunerbaron", "Wiener Blut", "Kaiserwalzer" sowie "An der schönen blauen Donau" und weiteren 400 Walzern zum Walzerkönig gekrönt.

Strauß Denkmal

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Universität

Der im Stil der italienischen Renaissance in den Jahren 1873 bis 1884 von Heinrich von Ferstel angelegte Monumentalbau ersetzte die zu klein gewordene alte Universität (1829 bis 1884) neben der Jesuitenkirche.

Die Universität wurde bereits 1365 von Rudolf IV. der Stifter gegründet und 1385 unter Albrecht III. errichtet. Sie war damit die zweite Universität im deutschsprachigen Raum nach Prag.

Die feierliche Eröffnung am 10.10.1884 erlebte sein Erbauer nicht mehr.

Im Arkadenhof erinnern Denkmäler und Gedenktafeln an Professoren wie Ludwig Boltzmann, Sigmund Freud, Theodor von Billroth, Anton Bruckner, Gerhard van Swieten oder Marie von Ebner Eschenbach.

Im Zentrum des Hofes befindet sich seit 1904 der von Edmund Hellmer angelegte Kastalibrunnen.

Universität

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Votivkirche

Kaiser Franz Josef I. spazierte an einem kalten Wintertag im Jahr 1853 auf der Bastei vertieft in ein Gespräch mit Graf Maximilian O´Donnel. Beim Kärntnertor angekommen, sprang ein gewisser János Libényi mit einem Messer bewaffnet, auf den Kaiser.

Dieser konnte sich gerade noch zur Seite wenden und so verfehlte der Attentäter sein Ziel. Der beherzte Josef Ettenreich beobachtete nicht nur den Zwischenfall, er kam dem Kaiser zu Hilfe und zwang Libenyi zur Aufgabe.

Zum Gedenken wurde der Bau der gotischen Votivkirche beschlossen. Der Auftrag wurde an Heinrich Ferstel vergeben und am 24.4.1856 realisiert. Die Einweihung erfolgte zur silbernen Hochzeit des Kaiserpaares am 24.4.1879.

Die Votivkirche ist der erste große Bau des Historismus. Der Zugang zu dieser Sehenswürdigkeit ist kostenlos.

Votivkirche

Votivkirche

Wien Sehenswürdigkeiten

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Wotrubakirche

Fritz Wotruba (geb. 23.4.1907) entwarf diese aus 152 Betonkuben und Glasflächen bestehende Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit am Georgenberg.

Wotruba, Sohn eines tschechischen Schusters und eines ungarischen Dienstmädchens, gelang eine harmonische Einheit durch Asymmetrie.

Die Errichtung des umstrittenen sakralen Bauwerkes ist Kardinal König zu verdanken, der sich gegen konservative Kräfte behaupten konnte.

Nach Wotrubas Tod am 28.8.1975 durch Herzinfarkt, wurde die von F. G. Mayr erbaute Kirche am 24.10.1976 eingeweiht.

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Georgenberg

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