Wien Sehenswürdigkeiten

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Wien Sehenswürdigkeiten
von A bis Z

Hier finden Sie beliebte Wien Sehenswürdigkeiten in alphabetischer Reihenfolge. Sehenswerte Kirchen, Palais, Museen, Plätze, Gaststätten, Kaffeehäuser, Denkmäler, Brunnenanlagen, Parks und Straßen machen Wien zur Stadt, die wir so lieben.

Viele Wien Sehenswürdigkeiten können Sie kostenlos entdecken. Die Innere Stadt lässt architektonisch, historisch und kulturell, keine Wünsche offen. Der Eintritt in Bundesmuseen ist für Kinder und Jugendliche frei. Die Wien Top 10 Sehenswürdigkeiten haben wir auf einer eigenen Seite zusammengestellt.

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Am Hof
1155
Adresse:   1. Am Hof
Bewertung:   

Heinrich II. Jasomirgott residierte 1155 auf dem größten Platz der Stadt, weshalb er auch seinen Namen erhielt. Erst Ottokar II. von Böhmen verlegte seine Residenz in den Schweizerhof der Hofburg.

In der Mitte des Platzes befindet sich die von Balthasar Herold gestaltete Mariensäule (Auftrag 1664, Aufstellung 1667). Die Stiftung geht auf Ferdinand III. anlässlich des Dreißigjährigen Krieges (Böhmen und Schweden belagern Wien) zurück. Sie symbolisiert die siegreiche Abwehr gegen Krieg (Löwe), Pest (Basilisk), Hunger (Drache) und Ketzerei (Schlange).

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Ankeruhr
1914
Adresse: 1. Hoher Markt
Bewertung:   

Die Ankeruhr ist eine beliebte Wiener Sehenswürdigkeit. Nahe dem Stephansdom, am Hohen Markt, zeigt das Jugendstiljuwel von Franz Matsch aus dem Jahre 1914 stündlich eine historische Persönlichkeit. Es beginnt der Schaulauf um 1 Uhr mit Marc Aurel. Danach folgen Karl der Große und Herzog Leopold VI. Um 4 Uhr dreht Walther von der Vogelweide seine Runde, weiters König Rudolf von Habsburg und Gattin Anna von Hohenberg, Dombaumeister Hans Puchsbaum, Kaiser Maximilian I. und der Bürgermeister von Wien, während der zweiten Türkenbelagerung, Johann Andreas von Liebenberg.

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Augustinerkirche
1330 bis 1339
Bewertung:   

Zwischen Albertina und Hofburg liegt die von Herzog Friedrich der Schöne im Jahr 1327 gestiftete und zwischen 1330 und 1339 erbaute Augustinerkirche. 1634 wurde die Kirche von Friedrich II. zur Hofpfarrkirche erhoben und barockisiert.150 Jahre später wurden die Innenräume durch Johannes Ferdinand Hetzendorf v. Hohenberg regotisiert. Es ist das erste Werk in Wien, das dem Historismus zugeordnet werden kann.

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Burggarten
1818 bis 1823
Adresse: 1. Burggarten
Bewertung:   

Der Burggarten (früher Hof- oder Kaisergarten) wurde in den Jahren 1819 bis 1823 nach Plänen von Ludwig von Remy angelegt. Sein klassizistisches Gewächshaus (Neuer Wintergarten) wurde zwischen 1901 und 1907 durch einen secessionistischen Neubau von Friedrich Ohmann ersetzt. Heute wird der stilvolle Glaspallast als Cafe und Bar genutzt. Im Sommer finden Sie hier vielleicht sogar die beliebteste Sonnenterrasse der Stadt mit Grünblick.

Burgkapelle
Burgkapelle
1296
Bewertung:   

Die Burgkapelle im Schweizertrakt der Hofburg wurde 1296 erstmals erwähnt. Die Errichtung geht auf Albrecht I. zurück. Friedrich III. ließ die gotische Burgkapelle 1447-1449 umgestalten und am 24. April 1449 durch Bischof Johann von Gurk weihen.

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Burgtheater
1874 bis 1888
Bewertung:   

Das in den Jahren 1874 bis 1888 von Gottfried Semper und Karl v. Hasenauer erbaute Burgtheater wurde im Stil der italienischen Hochrenaissance ausgeführt. Die Deckengemälde im Stiegenhaus wurden von den Brüdern Gustav und Ernst Klimt sowie von Franz Matsch (1886–1888) geschaffen.

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Donauturm
1964
Bewertung:     

Der Donauturm wurde zur internationalen Gartenschau im Donaupark am 19.4.1964 errichtet und ist mit 252 m ein weit sichtbares Wahrzeichen Wiens.

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Freyung
1859
Adresse:   1. Freyung
Bewertung:   

Das Kunstforum der Bank Austria auf der Freyung Nr. 1 zeigt interessante Wechselausstellungen. Das einstige Bürogebäude wurde zwischen 1914 und 1921 von Franz und Gustav von Neumann und Ernst von Gotthilf errichtet und 1989 von Gustav Peichl zum Kunstforum umgestaltet.

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Graben (Pestsäule)
1680
Adresse:   1. Graben
Bewertung:   

Die Pestsäule (Dreifaltigkeitssäule) am Graben wurde anlässlich der Pestepidemie von 1679 unter Leopold I. im Jahre 1680 errichtet. Damals noch eine Holzsäule, die in einer Predigt von Abraham a Santa Clara gesegnet wurde, bis 1682 Matthias Rauchmiller sowie Johann Bernhard Fischer von Erlach, Paul Strudl und Ignaz Brändl die hochbarocke Marmorsäule erschufen.

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Heeresgeschichtliches Museum
1850 bis 1856
Adresse:   3. Arsenal 1
Bewertung:    

Eines der wichtigsten Museen der Stadt ist das Heeresgeschichtliche Museum. Die Themenschwerpunkte sind in einzelne Säle zusammengefasst. Diese werden ausführlich auf einer A4-Doppelseite (Geschichte, Ausstellungsstücke) beschrieben.

Rund fünfhundert Jahre österreichischer und europäischer Geschichte werden mit Tausenden originalen Objekten sichtbar und verständlich gemacht.
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Hundertwasserhaus
1983 bis 1985
Adresse:   3. Kegelgasse 36-38
Bewertung:   

Das in den Jahren 1983 bis 1985 errichtete naturfreundliche Wohnhaus besticht durch seine kunterbunte Fassade. Für den Bau wurde nach ökologischen Gesichtspunkten Holz und Ziegel verwendet und auf Kunststoff verzichtet.

Es gibt keine Ecken, die Fenster der 50 Wohnungen sind von unterschiedlicher Größe, der Fußboden des Wandelganges ist uneben, die Wand gewellt. Den Abschluß bilden zwei goldene Zwiebeltürme. Leider können Besucher des Hundertwasserhauses nur die Fassade des phantasievollen Hauses bestaunen.
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Judenplatz
2000
Adresse:   1. Judenplatz
Bewertung:    

Seit dem Ende des 13. Jh. bis 1420 Zentrum jüdischen Lebens, kam es im Jahre 1421 zur grausamsten Judenverfolgung des Mittelalters und zur neid- und hasserfüllten Vertreibung und Ermordung von 800 Juden.

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Kunsthaus
1991
Bewertung:   

Friedensreich Hundertwasser setzte sich mit diesem Museumsbau ein weiteres Denkmal in Wien. Seit 1991 erfreuen sich zahlreiche BesucherInnen nicht nur an der bunten Fassade und den vielseitigen Werken des Meisters, sondern auch an faszinierenden Wechselausstellungen internationaler Künstler.

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MAK Museum für Angewandte Kunst
1869 bis 1871
Adresse:   1. Stubenring 5
Bewertung:    

Heinrich von Ferstel erbaute zwischen 1869 und 1871 das erste Kunstgewerbemuseum Europas im Stil der Neorenaissance. Seit 2014 können Sie im MAK Design Labor über 2000 Ausstellungsstücke (u.a. Helmut Lang) bewundern, jeden Dienstag von 18 bis 22 Uhr sogar bei 5€ Eintritt.

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Neuer Markt
1737 bis 1739
Adresse: 1.Neuer Markt
Bewertung:   

Georg Raphael Donner erbaute den Providentia-Brunnen nach Vorbildern der süddeutschen Spätrenaissance und dem italienischen Barock. Er zeigt in Beckenmitte die Providentia umgeben von 4, die Flüsse Enns, March, Traun und Ybbs, darstellenden Allegorien.

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Palmenhaus
1882
Adresse: 13. Schönbrunn
Bewertung:    

Schönbrunn fiel nach dem Tod Maria Theresias in Dornröschenschlaf. Erst Kaiser Franz Josef I. küsste es nach ca. 100 Jahren wieder wach und ließ es umbauen. Das war auch die Zeit, exotischen Pflanzen ein neues Zuhause zu errichten.

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Parlament
1873 bis 1883
Bewertung:     

Der der Griechischen Klassik nachempfundene Prunkbau von Theophil Hansen wurde zwischen 1873 und 1883 erbaut und als Reichsratsgebäude genutzt. Seit 1918 beherbergt es den National- und Bundesrat.

Postsparkasse
Postsparkasse
1904 bis 1912
Bewertung:     

Otto Wagner errichtete zwischen 1904 und 1912 das visionäre k.k. Postsparcassen-Amt am Georg Coch-Platz. Es ist eines der berühmtesten Jugendstilgebäude Wiens. Das Gebäude hat acht Geschoße, ist ein Ziegelbau mit Stahlbetondecken.

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Secession
1898
Bewertung:     

Der Schüler von Otto Wagner und Student von Karl Hasenauer erhielt als nunmehr 30-jähriger den Auftrag für den Bau eines Ausstellungsgebäudes am Karlsplatz.

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Staatsoper
1861 bis 1869
Adresse: 1. Opernring 2
Bewertung:     

Weder August Sicard von Sicardsburg noch Eduard van der Nüll erlebten die Eröffnung des Hofoperntheaters am 25.5.1869 mit Mozarts Don Giovanni (Don Juan). Während Eduard die Kritik der Bevölkerung und des Kaisers an seinem Pionierbau im Ringstraßenstil in den Selbstmord (4.4.1868) trieb, starb sein Freund August kurz darauf (11.6.1868) an den Folgen eines Schlaganfalls am Zeichentisch. 2018 jährt sich der Todestag beider Architekten zum 150 mal. Der geschockte Kaiser Franz Joseph unterließ in Folge jede weitere öffentliche Kritik und formulierte stets höflich "Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut."

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Stadtpark
1862
Adresse: 1. Stadtpark
Bewertung:     

Am 21.8.1862 eröffnete der von Josef Selleny und Rudolf Siebeck angelegte Stadtpark. Er ist die erste öffentliche Parkanlage Wiens. 5 Jahre später wurde der Kursalon fertiggestellt. Die Wienflussbauten (1898 bis 1901) stammen von Friedrich Ohmann und Josef Hackhofer.

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Universität
1873 bis 1884
Bewertung:    

Der im Stil der italienischen Renaissance in den Jahren 1873 bis 1884 von Heinrich von Ferstel angelegte Monumentalbau ersetzte die zu klein gewordene alte Universität (1829 bis 1884) neben der Jesuitenkirche. Die Universität wurde bereits 1365 von Rudolf IV. der Stifter gegründet und 1385 unter Albrecht III. errichtet. Sie war damit die zweite Universität im deutschsprachigen Raum nach Prag. Die feierliche Eröffnung am 10.10.1884 erlebte sein Erbauer nicht mehr.

Im Arkadenhof erinnern Denkmäler und Gedenktafeln an Professoren wie Ludwig Boltzmann, Sigmund Freud, Theodor von Billroth, Anton Bruckner, Gerhard van Swieten oder Marie von Ebner Eschenbach. Im Zentrum des Hofes befindet sich seit 1904 der von Edmund Hellmer angelegte Kastalibrunnen.

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Volksgarten
1823
Adresse: 1. Volksgarten
Bewertung:     

Im Volksgarten befinden sich mehrere Wien Sehenswürdigkeiten, wie der Theseustempel (1820 bis 1823) von Peter von Nobile und das Sisi Denkmal (1905 bis 1907 von Hans Bitterlich und Friedrich Ohmann).

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Zentralfriedhof
1874
Bewertung:    

Der Zentralfriedhof ist Österreichs größter, Europas zweitgrößter und weltweit siebtgrößter Friedhof. Platz 1 belegt der fast 4 mal so große Friedhof Wadi Al Salam (Tal des Friedens) nahe der irakischen Stadt Nadschaf.

Am Zentralfriedhof finden 3 Millionen Menschen auf einer Fläche von rd. 2,5 km² ihre letzte Ruhe, knapp 1000 in Ehrengräbern der Stadt Wien.
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Zentralfriedhof
1874
Bewertung:    

Viktor Frankl (Psychiater; 1905 bis 1997) (Alter Jüdischer Friedhof; Gruppe 76 b , Reihe 23, Nr. 27 ) Der Begründer der Logotherapie ist einer der größten Söhne Wiens. Sein Buch "Trotzdem Ja zum Leben sagen" (Man’s Search for Meaning) zählt zu den 10 einflussreichsten Büchern des 20. Jhdts in Amerika. Seine Bekanntheit in den USA übertrifft die im Heimatland bei weitem. Seit 2015 gibt es ein Viktor Frankl Museum in Wien.

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